Alina Kopytsia – Nadja Ullmann

Die Duo-Ausstellung von Alina Kopytsia und Nadja Ullmann lädt ein, die Arbeiten zweier Künstlerinnen zu erkunden und im Zusammenspiel der Werke zu befragen und weiterzudenken.



Alina Kopytsias Textilwerk verwebt persönliche Erinnerungen, mythologische Bezüge und zeitgenössische Kultur zu vielschichtigen narrativen Bildräumen. In ihrer künstlerischen Praxis transformiert sie traditionelle Materialien wie Stoff, Faden und Nähtechniken in eine zeitgenössische visuelle Sprache, die dominante Erzählungen hinterfragt und Fragen von Identität, Machtverhältnissen und Sinnlichkeit neu verhandelt. Ihre Arbeiten verschränken dabei die Grenzen zwischen Historischem und Zeitgenössischem, zwischen Heiligem und Alltäglichem.


Alina Kopytsia (*1983 in Poliske, Region Kiew, Ukraine) ist eine in Zürich lebende schweizerisch-ukrainische Künstlerin. Sie absolvierte 2006 ihr Studium an der Nationalen Technischen Universität der Ukraine «Kiewer Polytechnisches Institut» mit Schwerpunkt Buchgrafik. Nach ihrem Umzug in die Schweiz erwarb sie den Bachelor (2020) sowie den Master (2023) in Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz und europaweit präsentiert.


Die künstlerische Praxis von Nadja Ullmann entfaltet sich als tastende Denkbewegung im Medium. Mit feiner Bleistiftlinie und lasierend aufgetragenem Acryl auf Gipsmasse arbeitet sie in iterativen, langfristig entwickelten Schichtungen auf der Leinwand: setzen, verschieben, verwerfen, überlagern, abtragen, revidieren. Das Bild entsteht als Annäherung und als sichtbare Spur eines fortdauernden Fragens. Ullmann untersucht Beziehungen zwischen Linien und Flächen, Körpern und Räumen, Natur und Künstlichkeit. Aus diesen Suchbewegungen formieren sich – im besten Fall, so die Künstlerin – «neue Naturen»: organische Formen und lineare Verflechtungen, die an geologische Strukturen und fragile Systeme erinnern, jedoch jenseits eindeutiger Zuschreibungen bleiben.


Nadja Ullmann (*1968 in Basel) lebt und arbeitet in Zürich. Seit 2007 entwickelt sie ihr langfristig angelegtes künstlerisches Projekt im unabhängigen Kunstort «atelieroffen», der ihr als Atelier-, Ausstellungs-, Wohn- und Begegnungsraum dient. 2024 schloss sie einen Bachelor in Philosophie und Kunstgeschichte ab und setzt ihr Studium an der Universität Zürich fort. Diese transdisziplinäre Verschränkung prägt die konzeptuelle Ausrichtung ihres prozesshaften Werks.

Veranstaltungsort
Galerie am Platz Eglisau
Obergass 23
CH-8193 Eglisau
Veranstalter
Galerie am Platz Eglisau
Wann?
07.04.2026-11.04.2026

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